Samstag, 5. Mai 2012

Gedeckter Apfelkuchen

Hey meine lieben!

Habt ihr auch oft Lust auf Äpfel??? Also ich steh ja total auf Apfelmus, Apfelstrudel, Apfelkompott, Apfelringerl und und und .... aber ich bin eine typische Holländerin und steh auf Apfelkuchen in Hülle und Fülle ... gedeckt, mit Gitter, mit Schlagobers oder auch mal mit einer Kugel Vanilleeis ....

Nachdem ich einen eigenen Apfelbaum mit Duftäpfel im Garten hab (mmhhhmmm die riechen einfach soooo lecker), freu ich mich immer schon total aufs Kuchen backen ... eines meiner Lieblingsrezepte möchte ich gerne mit euch teilen :o)

Wie immer gibts erst mal die Angabe der Zutaten ;o) ... ihr braucht folgendes:

für den Belag

1,5 kg Äpfel ohne Schale sehr klein geschnitten
Zucker nach Geschmack
(ca. 3- 5 EL)
Zimtpulver nach Geschmack
1 Ei zum Bestreichen

für den Teig

2 Eier
(Gr. L)
500 gr Mehl
1 TL (gestrichen) Backpulver
200 gr Puderzucker
1 Pck Vanillezucker
250 gr Butter
1 Prise Salz


Und so wird er gezaubert:

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Achtel schneiden und dann in gaaaanz feine Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit Zucker und Zimt vermischen und ca. 30 Min. durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Teig zubereiten:

Dazu alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, die Butter in kleine Stückchen geschnitten zugeben mit dem Handrührgerat mit Knethacken verrühren, die Eier zugeben und weiterrühren. Den Teig auf der Arbeitsfläche gut durchkneten.

Backofen auf 170°C vorheizen.

Blech befetten und bemehlen, die Hälfte des Teigs darauf ausrollen, die vorbereiteten Äpfel gleichmäßig darauf verteilen.

Den restlichen Teig auf Blechgröße ausrollen. (Ich mach das immer auf einem Backpapier, das ich vorher genau auf Blechgröße zugeschnitten habe, dann kann man den Teig ohne das er reißt auf den Belag legen und das Papier wieder abziehen.)

Den Teig auf den Belag legen und mit einem verquirltem Ei bestreichen.

Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 30 - 40 Min. backen bis er schön goldbraun ist.

Und so könnte er dann ausschauen *yummy*

                                  






Freitag, 4. Mai 2012

Steirische Kürbiscremesuppe .... ein Highlight

Hallo meine lieben ...

Heute mach ich mal einen kurzen Abstecher in die Steiermark. Das es dort aber auch so viele Köstlichkeiten geben muss. Da gibt es den Schilcher, Morillon, Sauvignon Blanc, steirisches Backhendl, den Erdäpfelsterz, Klachelsuppe, das Wurzelfleisch, Kürbiskernöl ... und und und. Immerhin wird die Steiermark ja nicht umsonst als "Bauch von Österreich" bezeichnet.

Ein super schnelles Rezept für kältere Tage ist die steirische Kürbiscremesuppe. Zugegeben, ich war früher ja nicht so der Freund von Cremesuppen und wär ich nicht mit einem Kürbis vergenusszwergelt worden dann wäre das Rezept wahrscheinlich auch nicht entstanden.

Danke an den edlen Spender *ggg*

Umso lieber verrate ich euch heute mein Rezept ;o)

Ihr braucht folgende Zutaten:

1/2 kg Kürbis (Hokkaido ... ich mag lieber 750 g - Hokkaido und Moschata gemischt .. ein Traum)
1 Zwiebel gehackt
1-2 Knoblauchzehen gehackt (oder aus der Tube)
neutrales Öl oder Butter
600 ml Gemüse - od. Hühnersuppe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Ingwer
150 ml Schlagobers
etwas Kürbiskernöl
Kürbiskerne


Die Zubereitung ... schön einfach ;o)

Kürbis schälen, aushöhlen und dann in Würfel schneiden (ich mach das immer 1x1 cm). Zwiebel und Knoblauch in Öl/Butter anschwitzen. Kürbis dazugeben, kurz rösten und mit der Suppe aufgiessen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Ingwer würzen und köcheln lassen. Wenn der Kürbis weich ist (der zerkocht sich ein bischen), das Schlagobers hinzugeben und mit dem Pürierstab pürieren und abschmecken.

Im Suppenteler oder ausgehöhlten Kürbis servieren. Mit Kürbiskernöl beträufeln und geröstete Kürbiskerne darüberstreuen- Fertig!

Wie ihr seht ist das Rezept ziemlich simpel, schmeckt dafür aber unglaublich gut ....

ich wünsch euch absolut "guten Hunger" und einen "Guten Appetit"

Eure Dani

Donnerstag, 3. Mai 2012

Kürbis Gugelhupf

Hallo ihr Schleckermäulchen ...

also ich muss schon sagen, ich konnte ja lange eher nicht so viel mit Kürbis anfangen und ganz ehrlich ... ich konnte Kürbiskernöl auch nicht ausstehen. Aber hey ... was Geschenke oft ausmachen *gg*. Ich persönlich koche gerne mit Hokkaido und Moschata (Moschuskürbis). Der Moschata schmeckt eher süsslich und man kann ihn auch roh knabbern, die Schale lässt sich nicht so schwer vom Fruchtfleisch lösen. Der Hokkaido ist eher mehlig und hat eine harte, orange, ziemlich dünne Schale ... also nehmt bitte ein ordentlich scharfes Messer .. man kann bei ihm leicht mit dem Messer abrutschen und sich ganz ordentlich verletzen. Ich habs mir angewohnt vorsichtig den Boden und den Deckel abzuschneiden. So bekommt man einen ordentlichen Stand ... dann den Kürbis vierteln und mit einem Löffel aushöhlen. Den Kürbis hinlegen und vorsichtig die Schale wegschneiden (Dafür lieb ich mein Keramikmesser ... da flutscht das ganze fast wie von alleine). Ich werde euch bei Gelegenheit posten wie ich das mache ... einfach als Idee für das Handling.

So schauen meine beiden Kürbisse aus:

Moschata

Hokkaido

Den Kuchen mach ich mittlerweile immer nach Gefühl ... aber ich versuche euch ein paar Angaben als Anhaltspunkt zu geben! Zugegeben, dieser Kuchen ist etwas aufwendiger weil man den Kürbis schälen, aushöhlen und dann reiben muss (Ich mach das immer mit einer Käsereibe, da geht das wunderbar), aber dafür wird man mit einem Ergebnis belohnt das alles übertrifft ... super saftig, super lecker und super süchtig machend *gg*

Hier mal die Zutaten für den Kuchen

230 g Kürbisfruchtfleisch (orangefleischig ... z.B. Hokkaido, Moschata ...sind bei mir manchmal auch ca. 300g)
4 mittlere Eier (bei mir sinds manchmal auch 5)
175 weiche Butter
175 g feiner Rohrzucker
(gemahlen oder gemörsert)
225 g Dinkel Vollkornmehl
2 TL Weinsteinbackpulver
(nehmts a ganzes Packerl - das passt)
2 TL gemahlener Zimt
60 g gemahlene Walnüsse


Und die Zubereitung:

Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und Mehl ausstäuben, Rohr auf 180 Grad vorheizen
Kürbis raspeln, Eier in Dotter und Klar trennen. Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren. Kürbis unterheben.

Mehl, Backpulver, Zimt und Nüsse vermischen

Eiklar zu Schnee schlagen, abwechselnd mit der Mehlmischung unter den Butterabtrieb heben.

Masse in die Form füllen und im Rohr (untere Schiene) 1 Stunde backen.

Diesen Kuchen kann man auch ganz leicht mit Zucchini abwandeln ... nehmt dazu einfach 2 kleiner Zucchini mit ca. 350 - 400 g, raspelt diese und nehmt diese dann anstatt des Kürbisses ... schmeckt auch super lecker.

                             


Eure Dani

Mittwoch, 2. Mai 2012

Gewürzkuchen nach Dani´s Art

Hallo Backhasen,

wir haben noch 236 Tage bis Weihnachten ... ungelogen

Ein wirklich tolles Rezept für einen eher weihnachtlichen Kuchen hab ich hier für euch. Was aber nicht heissen soll das man den Kuchen nicht auch unter dem Jahr machen kann ... wer freut sich nicht wenn es in der Küche nach feinen Gewürzen duftet???

Der Kuchen ist super einfach zu machen und braucht auch nicht lange

Als Zutaten braucht ihr:

4 Eier
100 g weiche Butter
(da steht was in meinem TIP)
250 g Rohrzucker (zu Staubzucker verarbeitet, so löst sich der Zucker schneller auf und man muss nicht sooooo lange mixen ... wie das am einfachsten geht lest ihr auch unten in meinem TIP)
250 g Dinkelmehl
100 g Vollmilch-Kuvertüre
(geschmolzen ... da hab ich auch einen TIP)
125 ml Schlagobers
1 Schuss Rum (38%)
1/2 Pkg. Lebkuchengewürz (wer mag kann auch weniger oder mehr nehmen)
1 Pkg. Vanillezucker
1 Pkg. Weinstein-Backpulver
ev. ein paar Rumrosinen
(auch dazu steht etwas in meinem TIP ;o) )

Die Zubereitung:

Eier zu Eiweiss und Dotter trennen ... aus dem Eiweiss Schnee schlagen
Dotter, Butter, Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren.

Mehl, Lebkuchengewürz, geschmolzene Schokolade, Obers, Rum und Backpulver zugeben. Nach Geschmack mit Lebkuchengewürz würzen. Zuletzt Schnee unterheben

Bei 180 Grad Heissluft ca. 40 - 50 Minuten backen (Kuchentest nicht vergessen ... dafür einfach eine Stricknadel oder dergleichen nehmen und den Kuchen mehrmals anpieksen ... wenn nichts mehr auf der Nadel kleben bleibt, dann dürfte der Kuchen durch sein)

Und hier wie versprochen noch einige TIPS:
  • um die Butter weich genug zu bekommen stell ich sie meistens ein paar Sekunden in einer Tasse in die Mikrowelle ... ihr solltet sie aber nicht verflüssigen ;o) 
  • Alsooo aus grobem Zucker (z.B. Rohrzucker) Staubzucker zu machen ist kein so leichtes unterfangen ... ich habs mit dem Mörser probiert, aber dabei wird man alt, ausser man hat genug Kraft. Ich hab mir dann einfach eine günstige elektrische Kaffeemühle gekauft und damit funktioniert das im Handumdrehen ... das war eine tolle Anschaffung und braucht kaum mehr Platz im Schrank 
  • Schokolade schmelzen kann etwas heikler werden da die Schoki leicht verkokelt wenn mans falsch macht .... ich hab da einfach eine kleine silberne Schüssel zum schmelzen ... die hat einen Henkel und man kann sie einfach bei einem Topf einhängen der darunter mit heissem Wasser so gefüllt ist, dass das silberne Töpfchen nicht direkt im Wasser hängt sondern nur die Hitze bekommt! Da einfach die Schoki rein und etwa Schlagobers dazu und dann die Schoki darin schön schmelzen lassen ... das funktioniert super 
  • Rumrosinen am besten auf Vorrat machen, die kann man öfter mal brauchen .... einfach ein ausgewaschenes Schraubglas nehmen, Rosinen rein und mit 38 %igem Rum aufgiessen so das die Rosinen bedeckt sind .....dann einfach schattig stellen so dass sich die Rosinen "ansaufen" können 

So meine lieben, ich grübelt schon wieder über dem nächsten Rezept!

Ich hoffe ihr könnt mit meinen TIPS ein bischen was anfangen !?!?!?

Eure Dani

Dienstag, 1. Mai 2012

Feuriges Kartoffelgulasch ... eine kleine Odyssey

Hya meine lieben!

Vor kurzem hab ich überlegt dass ein Kartoffelgulasch doch mal was feines für die kälteren Tage wäre. Tja, eine ungefähre Vorstellung hatte ich ja ... immerhin hab ich ja schon seit fast 20 Jahren kein Kartoffelgulasch mehr gemacht! Meine Lieblingskochbücher ... tja die verstecken sich leider bei Mama auf dem Dachboden. Also hab ich mich hingesetzt und angefangen im Internet zu stöbern ... unglaublich was es da für Rezepte für Kartoffelgulasch gibt, aber angesprochen hat mich keins so wirklich (bei manchen Rezepten guselte es mich ein bischen)! Also hab ich nur geschaut was da grundsätzlich so alles reinkommt und dann bin ich mal einkaufen gegangen ... wieder zu Hause angekommen hab ich angefangen das Kartoffelgulasch nach meinen Vorstellungen zu kochen und das ist dabei rausgekommen .....

Ihr braucht folgende Zutaten:

1 kg mehlig kochende Kartoffeln (ich hatte Eferdinger Kartoffeln, diese würfeln)
100 g mageren Speck (ganz fein gewürfelt)
2 Zwiebeln (wieder ganz fein gewürfelt)
ein bischen Schweineschmalz oder Olivenöl
3 Zehen Knoblauch (ich nehm immer den aus der Tube, hab schon zuviel Knoblauch weggeschmissen)
1 TL Kümmel gemahlen
1 EL Majoran getrocknet
4 EL edelsüssen Paprika
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Chilipulver nach Bedarf
1 EL Tomatenmark
1 Prise Zucker
1 Gemüsebrühwürfel
1 l Wasser
3 Paar Debreziner
2 Paar Frankfurter
(weil i einfach super viele Würstel im Gulasch mag, ihr könnt bei Bedarf die Menge auch reduzieren)

                          

Auch die Zubereitung is total einfach:

Also wie gesagt - Zwiebel und Speck ganz fein würfeln. Die Kartoffeln auch würfeln (ich hab ca. 1x1 cm ... dann werden sie auch schneller weich ... 2 Kartoffeln schälen und als ganzes mit in den Topf geben). Die Würstel in feine Scheiben schneiden (ich hab sie ca. einen halben cm dick).

Zuerst das Fett erhitzen (ich gebs zu, ich nehm gerne Schweineschmalz weil das Fett auch mal heisser werden kann), dann die Speckwürfelchen rein und etwas anbraten , dann den Zwiebel dazu und auch nicht zu licht anschwitzen (so leicht goldgelb wär super) ...dann die Kartoffeln dazu. Mit dem Kümmel, Majoran, Salz, Pfeffer und Paprikaplver bestreuen und das Tomatenmark dazugeben und einmal durchrühren.

Dann ca. 1 l Wasser und den Gemüsebrühwürfel dazugeben und noch einmal durchrühren .... alles aufkochen lassen und dann mit dem Deckel drauf auf kleinerer Hitze ca. eine halbe Stunde köcheln lassen!

                          

Dann die Würstel dazu und mit Salz, Chilipulver und einer Prise Zucker abschmecken ... (ich hab das ganze dann nochmal 20 Minuten ziehen lassen)

Etwas von der Suppe rausnehmen und auch die Kartoffeln (die ungeschnippelten *gg*) und das ganze mit dem Stabmixer in einem hohen Gefäß einfach durchgemixen und dann wieder zum Gulasch gegeben ... so konnte ich mir ein "Gmachtl" (also eine Mischung aus Mehl und Wasser) oder so ein Einbrennpulver sparen ... das mag ich nur in äussersten Notfällen und der Geschmack bleibt nicht auf der Strecke ;o)

Tja, dann das ganze noch in tiefe Teller geben .. bei mir einen Klecks Sauerrahm drauf (das ist so tödlich lecker) und dann zum verkosten auf den Tisch .... also meinen Lieben hats voll geschmeckt ... und ich hoffe das tut es euch auch!

                         

Eure Dani

Samstag, 28. April 2012

Gulasch nach Wiener Sacher Art

Hi ihr Lieben *wink*

Letzte Woche war ich mit meinem Schatz in Wien auf Urlaub. Was für eine tolle Stadt *schwärm* - dort gibt es einfach tolle Heurige die zum verweilen einladen. super urige Kaffeehäuser wie z.B. das Hawelka oder das Sacher, auch Herrmanns Strandbar an der Donau lud in der Sonne zu gemütlichem faulenzen ein und ein bischen flanieren über die Mariahilferstraße gehört genauso dazu wie ein Besuch des Cobenzl. Ich kann euch nur empfehlen den Cobenzl zu besuchen wenn es schon fast dunkel ist ... Wien liegt euch zu Füssen. Habe selten etwas schöneres gesehen. Und für mich gehört zu einem typischen Wiener Gericht einfach ein leckeres Wiener Saftgulasch mit selbstgemachten Spätzle und ev. an grünen Salat (a Semmerl zum Teller zamputzen muss natürlich auch sein ;o) )


                                         der Ausblick vom Cobenzl auf Wien

Vielleicht kann ich euch ja auch für ein super leckeres Gulasch begeistern???

Ihr braucht folgende Zutaten:

1 kg würfelig geschnittenes Rindfleisch (nachdem mir das original Gulasch Fleisch zu fett ist, nehm ich immer ein Rindsbratenfleisch, das ist schön mager .... ich mag auch keine zu grossen Würfel - aber ihr wisst selbst am besten wie ihr es am liebsten habt)
150 g Schweineschmalz (das gibts im Becher oder als Block)
800 g feinwürfelig geschnittene Zwiebel (je feiner geschnippelt, desto besser verkocht es sich in der Sauce)
1 Spritzer (ca. 1 Teelöffel) Essig mit 1/16 l Wasser verdünnt
50 g edelsüsser Paprika
2-3 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL Majoran
1 TL Kümmel gemahlen
etwas Salz und Pfeffer
2 EL Tomatenmark


                              

Und nun ab zur Zubereitung:

Die Zwiebeln werden in sehr heissem Schweineschmalz goldgelb (nicht zu licht) geröstet, wobei man ständig mit dem Kochlöffel rühren muss.

                              

Dann das ganze paprizieren

                              

ganz kurz durchrühren und sofort mit der Essig/Wasser-Mischung ablöschen!

                              

Ganz kurz dünsten lassen, das Fleisch zugeben, etwas salzen und pfeffern, den Kümmel und zerdrückten Knoblauch, sowie Majoran beigeben, das Tomatenmark einrühren, und alles nicht ganz zugedeckt im eigenen Saft auf kleinerer Flamme eindünsten.

                               

Dabei sollte der Saft einmal eingehen (reduzieren). Das Ganze immer wieder mit ein bischen Wasser aufgiessen und wieder einreduzieren lassen. Nur durch dieses mehrmalige reduzieren und aufgiessen erhält man den braunen, fetten Saft mit der satten Farbe des Wiener Saftgulyas. Sobald das Fleisch kernig weich geworden ist (nach ca. 2 - 2,5 Stunden) gibt man wenn notwendig so viel Wasser dazu, dass das Fleisch gerade vom Saft bedeckt ist. Dann lässt man das Fleisch noch ca, 10 Minuten sehr langsam kochen bis die rotbraunen Fettaugen teilweise an die Oberfläche aufsteigen und der Saft eine "mollige" Konsistenz aufweist!

                               

Dazu gibts einfach Spätzle und wer möchte ev. einen grünen Salat oder Gurkensalat!

und noch ein heisser TIP: am besten schmeckt das Gulasch wenn man es schon am Vortag macht und am nächsten einfach noch einmal aufwärmt! und es wird immer besser und besser und besser :o)

Ich wünsch euch gaaanz viel Spass beim nachkochen und hoffe es schmeckt euch genauso sehr wie mir!

Eure Dani

Donnerstag, 12. April 2012

chili con coffee

Hi meine lieben,

das Wetter ist ja heute mal wieder nicht so klasse ... bewölkt und regnerisch. Aber ist doch ein idealer Tag mal ein bischen eine abgewandelte Form des Chili con Carne zu kochen ... nämlich das Chili con Coffee.

Und in alter Manier gibts mal zuerst mal wieder die Angaben die ihr zum zaubern braucht *gg*

Also los geht´s!

Für 4 Personen braucht ihr:

500 g Faschiertes gemischt
3 Zwiebeln ... fein gehackt
2 Knoblauchzehen ... gepresst
3 Chilischoten ... klein geschnippelt
1 roter Gemüsepaprika (also i mag ja gern viel Paprika und schnippelt meistens noch einen gelben Paprika dazu) ... in feine würfelchen geschnippelt
1 Dose Gemüsemais (ich nehm da meist eine normalgrosse Dose)
1 Dose rote Bohnen (je nach Belieben ... mal ne normalgrosse, mal ne kleine ... wie ihr mögt)
400g Tomaten aus der Dose (ich bevorzuge die fertig gewürfelten und hab auch immer eine 2. Dose als Reserve zu Hause)
200 ml schwarzer Kaffee
200 ml dunkles Bier (den gut gekühlten Rest während dem kochen trinken ;o) )
200 ml Rindsuppe (kann auch Instantsuppe sein)
1/4 TL geraspelte Bitterschokolade 70% (also bei mir darfs schon ein ganzer sein *gg*)
je 1 TL Paprikapulver süss und scharf
frischer Oregano nach belieben
1 TL Kümmel (wegen der Bohnen ;o) )
etwas Salz und Pfeffer
1 EL Öl


Zubereitung:

Fleisch in Öl anbraten
Die klein geschnittenen Zwiebeln, Paprika, Chilischoten und den Knoblauch hinzufügen
alles dünsten
Mit Suppe, Kaffee und Bier aufgießen, Mais unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Kümmel Würzen und den fein gehackten Oregano druntermischen
Das ganze ca. 30 Minuten einköcheln lassen
Bohnen zugeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen, ev. mit etwas Wasser oder Suppe auffüllen .....
Nochmals abschmecken und dann mit frischem Weißbrot servieren

Und als Tip: Das ganze schon am Vortag vorkochen ... am nächsten Tag nochmals warmgemacht schmeckt das Ganze noch einmal so gut weil sich die ganzen Aromen entfalten konnten ... und dazu ein Glas kaltes Bier und ganz frisches Weißbrot

Ich wünsch euch einen guten Appetit ... hoffe es schmeckt euch